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und Roheisen GmbH, Duisburg.

Hochofenanlage

Die DK verfügt über zwei Hochöfen mit Arbeitsvolumina von 580 m³ bzw. 460 m³. Allerdings ist meist nur ein Hochofen in Betrieb, der zweite steht als Reserveaggregat bereit.

Der Hochofen wird von oben vollautomatisch chargenweise mit Sinter, Zuschlägen und  Koks befüllt. Im unteren Teil wird je nach Ofen über 12 bzw. 9 Blasformen mit Sauerstoff angereicherte, etwa 1000 °C heiße Luft eingeblasen, durch die der Koks vor den Blasformen zu CO verbrennt. Die im Sinter enthaltenen Eisenoxide (Fe2O3, Fe3O4) werden im Hochofen indirekt  durch das entstehende CO bzw. direkt durch den Kohlenstoff im Koks stufenweise reduziert. So sammelt sich am Ende dieses Prozesses flüssiges Roheisen gemeinsam mit der flüssigen Schlacke im Herd des Hochofens an.

 
Hochofenanlage

 

 

Ein optimaler Hochofenprozess

Infolge der Korrosionsschutz- maßnahmen im Bereich des Automobilbaus sind die Zinkgehalte in den eisenhaltigen Reststoffen gestiegen. Durch eine intensive Prozesskontrolle von der Sinteranlage bis zum Hochofen und diverse metallurgische sowie prozesstechnische Maßnahmen wurde der Hochofenprozess dahingehend optimiert, dass heute bewusst zinkhaltige Reststoffe eingesetzt werden können.

Ein optimaler Hochofenprozess

Infolge der Korrosionsschutz- maßnahmen im Bereich des Automobilbaus sind die Zinkgehalte in den eisenhaltigen Reststoffen gestiegen. Durch eine intensive Prozesskontrolle von der Sinteranlage bis zum Hochofen und diverse metallurgische sowie prozesstechnische Maßnahmen wurde der Hochofenprozess dahingehend optimiert, dass heute bewusst zinkhaltige Reststoffe eingesetzt werden können.
Hochofenanlage

Kapazität

Der DK-Hochofen produziert pro Tag bis zu 1.200 Tonnen Spezial-Roheisen und wird diskontinuierlich etwa alle 2 Stunden abgestochen.
Hochofenabstich

Qualitäts-Garantie

Aufgrund kleiner Pfannengrößen ergibt sich eine relativ hohe Frequenz von Prüfungen der chemischen Analyse. Dadurch ist die DK in der Lage, im Rahmen ihres QS-Systems den Kunden auf Wunsch die Produktionsanalysen jeder Roheisensorte mitzuliefern.
Probenentnahme am Induktionsofen

25 t Pfannen

Bei der DK wird aufgrund der Größe der Hochöfen das Roheisen in 25 t Pfannen abgestochen. Dabei wird jede Pfanne vor dem Übergang zur Gießmaschine spektrometrisch analysiert, um ein Höchstmaß an Legierungsgenauigkeit sicher zu stellen.
Roheisenpfanne

Schlackenabguss

Die bei der Roheisenherstellung im Hochofen entstehende Hochofenschlacke wird zur Abkühlung in das Schlackenbeet abgegossen. Durch die gezielte Abkühlung entsteht ein natürliches Gestein, das in seiner Zusammensetzung den magmatischen Gesteinen entspricht und überwiegend im Bauwesen mit Erfolg eingesetzt wird.
Schlackenbeet